RICHTIG ENTFERNEN
Zecken sind gefährliche Krankheitsüberträger, die es so schnell wie möglich von Hund und Katze zu entfernen gilt. Je länger sie Blut saugen, desto höher ist das Risiko, dass sie mit dem Speichel Krankheiten übertragen. Wir raten daher zu einer guten Prophylaxe.

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TIPP
Du kannst dem Besitzer raten, seinen Vierbeiner nach jedem Spaziergang oder Aufenthalt im Freien auf Zecken abzusuchen.
Wir empfehlen Dir die Zecke …
- mithilfe einer Pinzette oder Zeckenzange zu entfernen,
- sie dazu so nahe wie möglich an der Haut von Hund und Katze zu fixieren (Abb. 1),
- sie vorsichtig, möglichst gerade herauszuziehen, ohne sie dabei zu quetschen und
- zu prüfen, ob Du sie vollständig entfernt hast.
Ihr werdet erleben, dass Hundehalter nach Gesundheitsbescheinigungen, die erblich bedingte Erkrankungen ausschließen, fragen. Das ist selbst bei „unbedenklichen“ Rassen ein Wagnis, zumal Tierärzte Gesundheitszeugnisse ausstellen sollen, für die keine verbindlichen Richtlinien gelten. Die Fachgruppe Kleintierpraxis des Bundesverbands praktizierender Tierärzte (bpt) e. V. (tieraerzteverband.de) hat dazu in Kooperation mit dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e. V. ein Formular entworfen. Wichtig ist bei Euren Gesundheitszeugnissen, dass drinsteht, dass sie nur auf klinischen Untersuchungen basieren.
Gut zu wissen
Informiert den Besitzer gerne darüber, dass Flüssigkeiten wie Öle, Nagellack oder Klebstoffe nicht zum Entfernen einer Zecke geeignet sind. Sie führen
zu einer panikartigen Entleerung des Mageninhalts der Zecke und damit zu einer Übertragung von Infektionserregern.

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Jennifer Nehls
Pressebüro für Human- und Tiergesundheit
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